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Juni 2010
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Archive für Juni 2010

Rundfunkgebühren bei Unternehmen ab 2013

Am 9. Juni 2010 haben die Ministerpräsidenten der Länder über die grundlegende Ausrichtung eines neuen Gebührenmodells zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks entschieden. Im Anschluss finden Sie die sachlichen Informationen der IHK, die in ihrem Merkblatt übersichtlich die alten und neuen Regelungen gegenüber stellt. Außerdem gibt es einen Link zur Blitzumfrage, mit der die sich abzeichnenden Auswirkungen auf Unternehmen untersucht werden soll. Den Rest des Eintrags lesen »

(SN-SA-TH) Neue Anlaufstelle für die Kreativen

Ab sofort können sich Kunst- und Kulturschaffende aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen kostenlos über Unterstützungs- und Förderangebote informieren: In Leipzig wurde das vierte von insgesamt acht Regionalbüros des bundesweit tätigen “Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft” vorgestellt. Das Büro bietet vor Ort individuelle Angebote wie Orientierungsberatungen und unterstützt die regionale Vernetzung der Akteure. Neben der Beratung in Leipzig selbst gibt es auch regelmäßige Sprechtage in Dresden, Halle, Magdeburg und Weimar. Den Rest des Eintrags lesen »

(BUND) Qualifizierungs-Förderung für ältere Arbeitnehmer 30

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Weiterbildungsangebote und Zusatzqualifikationen für Berufsfelder in dem Bereich der “Assistenzsysteme im Dienste des älteren Menschen für ein selbstbestimmtes Leben – AAL”. Ziel ist es, standardisierte, qualitätsgesicherte Weiterbildungsangebote und Zusatzqualifikationen für AAL-Berufsfelder zu entwickeln, die durch den zunehmenden Einsatz von Assistenzsystemen eine Veränderung in ihrem Anforderungs- und Tätigkeitsprofil erfahren werden.

Lesen Sie weiter, wer konkret antragsberechtigt ist und wo es weitere Informationen und Antragsformulare gibt:

http://www.die-foerdermittelberater.de/news.php?article=418

(TH) Mehr Dynamik mit 120-Millionen-Euro Darlehensfonds für KMU

Am 1. Juni ist das neue Förderkreditprogramm “Thüringen-Dynamik” gestartet. Das Programm bietet für kleine und mittlere thüringer Unternehmen zinsgünstige Darlehen in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro. Der Zins beträgt bei einer Laufzeit von zehn Jahren bei durchschnittlicher Bonität knapp über drei Prozent (effektiv). Mit den Krediten können nicht nur Investitionen finanziert werden, sondern auch das erste Waren- oder Materiallager. Beantragt wird Thüringen-Dynamik über die Geschäftsbanken und Sparkassen. Bei nicht ausreichenden Sicherheiten kann eine Haftungsfreistellung von 50 Prozent des Darlehensbetrags beantragt werden. Das Förderprogramm kann mit anderen Förderprodukten kombiniert werden.

Hintergrund:

Hinsichtlich seiner Finanzierung ist Thüringen-Dynamik ein nachhaltiges Förderprodukt: Das Programm wird aus einem revolvierenden Fonds gespeist, der mit 120 Millionen Euro dotiert ist. Zins und Tilgung fließen in den Fonds zurück und stehen dann erneut für die Thüringer Wirtschaftsförderung zur Verfügung. Thüringen-Dynamik wird zu drei Vierteln über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

So kommen Sie weiter:

Die Website der Thüringer Aufbaubank

(SN) EU-Fördermittel 2014: Sachsen will Übergangsregelungen

Das Bundesland Sachsen kann im laufenden Förderzeitraum (2007 bis 2013) bis zu vier Milliarden Euro aus den Strukturfonds der Europäischen Union abrufen. Ab der neuen Förderperiode, das ist heute schon klar, wird weit weniger Geld fließen. Die Landesregierung hat aktuell die Fördermittel-Strategie ab 2014 festgelegt. Dabei will sie sich vor allem für Übergangsregelungen einsetzen, damit bisher geförderte Regionen einen sanften Übergang schaffen “und bereits Erreichtes nicht gefährdet wird”.

Weiterhin will man die geringer werdenden Mittel bündeln, um wirksame Effekte zu erzielen. Ein Schwerpunkt soll die Förderung von Schlüsseltechnologien und -industrien wie der Chip-, Nano- und Biotechnologie durch die EU sein. Zu den sächsischen Prioritäten bei den Verhandlungen in Brüssel soll auch die Zukunftssicherung der sächsischen Landwirtschaft gehören. Ein weiterer Schwerpunkt der Förderstrategie der Sächsischen Staatsregierung ist der Aus- und Neubau einer leistungsfähigen Trasse für den Schienenverkehr von Rostock/Saßnitz über Berlin, Dresden, Prag und weiter nach Südosteuropa.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Justiz und Euro